VBE zum Tag des Handschreibens

Zum internationalen Tag der Handschrift am mahnt der Verband Bildung und Erziehung, die Handschrift nicht zu vernachlässigen. „Das Handschreiben ist eine grundlegende Fähigkeit, um erfolgreich lernen zu können und daher alles andere als überholt. Das Handschreiben trainiert die motorischen Fähigkeiten und fördert das Gedächtnis. Diese unzweifelhaften Vorteile der Handschrift werden nie überholt sein und sind auch im Zeitalter der Digitalisierung nicht zu unterschätzen“, fasst Gerhard Brand, Landesvorsitzender des VBE, die Vorzüge des Handschreibens zusammen.

Brand zufolge ist es „ein Irrglaube, dass Tablets und Smartphones die Handschrift überflüssig machen. Das eine schließt das andere nicht aus. Für die Schülerinnen und Schüler von heute ist es unbedingt erforderlich, sowohl von Hand als auch mit Maus, Touchpad und Tastatur am Tablet, Laptop oder Computer schreiben zu können. Schulen müssen das Handschreiben lehren und dürfen moderne Medien nicht ignorieren. Diese unterschiedlichen Kulturtechniken dürfen wir nicht gegeneinander ausspielen. Die Schule muss beides fördern.“

Eltern dienen beim Handschreiben als Vorbild

Eltern dienen ihren Kindern auch beim Handschreiben als Vorbild. Sie sind gefragt, um das Handschreiben alltäglich vorzumachen und zusammen mit den Kindern deren Handschrift zu trainieren. „Einkaufszettel, Notizen und kleine persönliche Briefe sind gute Möglichkeiten, gemeinsam mit den Kindern, die Handschrift zu üben“, erläutert Brand.

Hintergrund

Der internationale Tag der Handschrift soll weltweit für die Handschrift werben. Die Writing Instrument Association rief den Tag ins Leben. Der 23. Januar wurde gewählt, da es der Geburtstag des Amerikaners John Hancock war, der Erstunterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776.

 

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