VBE begrüßt Stärkung der Haupt- und Werkrealschulen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg begrüßt die Maßnahmen des Kultusministeriums zur Stärkung des beruflichen Profils an Haupt- und Werkrealschulen. Der Landesvorsitzende Gerhard Brand sprach von einem „positiven und wichtigen Zeichen für Haupt- und Werkrealschulen“, forderte aber auch Mehrbelastung durch Entlastung an anderer Stelle auszugleichen.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg nimmt sehr erfreut zur Kenntnis, dass das Kultusministerium mit den Maßnahmen zur beruflichen Orientierung die Haupt- und Werkrealschulen stärken möchte. Der VBE Baden-Württemberg unterstützt die Maßnahmen deshalb.

Der Landesvorsitzende des VBE Baden-Württemberg, Gerhard Brand nahm am 01.09.2017 in Stuttgart wie folgt Stellung zu den beabsichtigen Maßnahmen: „Die Haupt- und Werkrealschulen in der beruflichen Orientierung zu stärken ist der richtige Weg. Mit dem gelingenden Übergang zur Ausbildung und in die Betriebe steigt nämlich auch die Wertigkeit der Schulart. Für Haupt- und Werkrealschulen ist dies ein ebenso positives wie wichtiges Zeichen.“

Der VBE Baden-Württemberg weist jedoch darauf hin, dass eine zeitliche Ausdehnung der beruflichen Orientierung nicht zulasten der anderen Lerninhalte gehen sollte. Außerdem sollte ein Ausgleich für Zusatzbelastungen von Lehrkräften geschaffen werden. „Falls für Lehrkräfte eine Belastung hinzukommt, wenn mehr Arbeitsleistung gefordert wird, sollten die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer an anderer Stelle entlastet werden“, forderte Brand.