Fortbildungsreihe: „…und es geht DOCH“ – „Herausforderndem Verhalten im pädagogischen Kontext lösungsorientiert begegnen.“ – Modul 1

Eine 3-stufige VBE-Fortbildung zum systemisch-lösungsorientierten Arbeiten.

Landesverband Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen alle, alle VBE Mitglieder, auch für Nichtmitglieder, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Lehrkräfte aller Schularten Landesweit

Beschreibung

„Es gibt keine Defizite, es gibt nur noch zu entwickelnde Fähigkeiten“
(Arist von Schlippe)

In der täglichen Arbeit mit Kindern mit Jugendlichen werden wir Pädagoginnen und Pädagogen unterschiedlich intensiv herausgefordert. Gerade die größeren und länger andauernden Regelübertritte kosten viel Energie und Zeit.

Im systemisch-lösungsorientierten Arbeiten nehmen wir Probleme als Signal für ein Lernfeld und suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, wie Veränderung stattfinden kann. Mit dem Blick auf vorhandene Ressourcen und Stärken begleiten wir die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg. Die Schritte auf diesem Weg müssen die Akteure selbst gehen. Wir als Pädagoginnen und Pädagogen schaffen dazu einen verbindlichen Rahmen und unterstützen bestmöglich.

Die Fortbildung setzt sich aus drei Modulen zusammen. Zwischen den Modulen soll Raum sein, um erste Ideen im eigenen Alltag auszuprobieren und Fragen mit ins nächste Modul bringen zu können.

Als Konkretisierung kann begleitend gerne ein Kind oder Jugendlicher aus der eigenen Praxis als „Fallarbeit“ in allen drei Modulen mitgebracht werden. Hierzu sollen in jedem Modul Handlungsoptionen und erste kleine Schritte erarbeitet werden.

Termine: 21.–22. Februar 2019     /     23.–24. Mai 2019     /     10.–11. Oktober 2019

Modul 1: Grundlagen im systemisch-lösungsorientierten Denken und Arbeiten

Modul 2: Lösungsorientierte Gesprächsführung

Modul 3: Arbeit an konkreten Fällen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Case Management

Inhalte Modul 1: 21.-22. Februar 2019

Im ersten Modul werden die Grundlagen aus dem systemisch-lösungsorientierten Denken und Handeln erarbeitet. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Haltung und dem eigenen Erleben und Interpretieren von herausfordernden Situationen.

Über den Konstruktivismus und die Grundannahmen kommen wir in den Austausch über die eigene Haltung. Die Unterscheidung von Alltags- und Reflexionsebene liefert uns eine Matrix zur Klärung der eigenen Rolle in alltäglichen Situationen. Auf der Alltagsebene betrachten wir, wer das Problem hat und wie wir einen verbindlichen und haltgebenden Rahmen schaffen können. Die Ideen aus dem Ansatz der Neuen Autorität nutzen wir als Grundlage um auszuprobieren, wie wir in ganz konkreten Situationen reagieren können.

Die aufeinander aufbauenden, jeweils 2-tägigen Module sollen den Teilnehmer/innen die Möglichkeit geben, die erhaltenen Impulse in ihrem pädagogischen Alltag auszuprobieren und in den jeweiligen Folgeveranstaltungen zu reflektieren und schrittweise weiterzuentwickeln.

Grundsätzlich sind alle Module sehr handlungsorientiert angelegt. Nach kurzen Inputphasen werden die Inhalte reflektiert, konkretisiert und ausprobiert. Hierbei sind die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer handlungsleitend.

Referenten

Michael Eisele, Schulleiter im LBZ St. Anton, Riegel; Trainer für lösungsorientiertes Arbeiten, zlb Schweiz, Mitgründer zlb-blickwechsel, Referenten- und Trainertätigkeit für Organisations- und Teamentwicklung sowie Systemberatung im pädagogischen Berufsfeld.

Manuel Binder, Sonderschullehrer, Fachleiter für den Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung am Sonderpädagogikseminar Freiburg; Referententätigkeit als Fortbildner am Staatlichen Schulamt Freiburg.

Anmeldung / Information

Die Fortbildungsmodule bauen aufeinander auf. Teilnehmer, die sich für Modul 2 oder 3 anmelden, sollten Modul 1 besucht haben. Die Module eignen sich sehr gut als Pädagogische Tage, zu denen sich komplette Kollegien anmelden können oder aber auch für Schulteams/Tandems, welche die Fortbildungen als Plattform nutzen können, um Impulse zur Schulentwicklung in die Schule zu holen.

Die Teilnahmegebühr für ein Fortbildungsmodul (2 Tage) beträgt 120,00 € für VBE-Mitglieder und 175,00 € für Nichtmitglieder (inkl. Begrüßungskaffee, Mittagessen, Pausen- und Tagungsgetränke, Abendessen an Tag 1, Übernachtung und Frühstück im Einzelzimmer des 4* Parkhotels, Mittagessen an Tag 2, sowie Informationsmaterialien und Tagungsunterlagen).

Anmeldefristen:

für Modul 1 (21.-22.02.2019): 24. Januar 2019

für Modul 2 (23.-24.05.2019): 25. April 2019

für Modul 3 (10.-11.10.2019): 12. September 2019

Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst berücksichtigt werden kann, sobald das ausgefüllte Anmeldeformular zurückgesandt und der Betrag auf unser Konto überwiesen wurde. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Sollten Sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, bitten wir um Verständnis, dass wir Ihnen die Teilnahmegebühr nur bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn zurückerstatten können (24.01.2019 / 25.04.2019 / 12.09.2019 Posteingang).

Download: Flyer und Anmeldeformular