Junger VBE

Unser Team

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Stand Dezember 2023


Der Junge VBE wurde im November 1980 gegründet.

Aufgabe des Jungen VBE ist es…

  • …die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter während des Vorbereitungsdienstes durch Beratung, Material und Veranstaltungen aktiv zu unterstützen.
  • …die fachlich – menschlichen Überforderungen der Anwärterinnen und Anwärter schrittweise abzubauen
  • ..den Junglehrkräften auch nach dem Studienabschluss das Gefühl der solidarischen Gemeinschaft zu vermitteln.

Desweiteren fordert der Junge VBE die Abschaffung der Lehrerarbeitslosigkeit.

Die zusätzliche Freisetzung/Schaffung von Planstellen wird erreicht durch:

  • Umsetzung der Altersteilzeitregelung
  • Schaffung einer angemessenen Lehrerreserve für jede Schule
  • Bessere unterrichtliche Versorgung ausländischer Kinder
  • Stundenermäßigung für zusätzliche Funktionen in allen Schularten
  • Angleichung der Arbeitszeit der Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschullehrer/innen an andere Schularten
  • Kleinere Klassen
  • Lehreranwärter/innen, die nach dem Masterabschluss arbeitslos werden, müssen sozial abgesichert werden.

Das fordert der Junge VBE – Unser Positionspapier

Download Positionspapier 2024


Vorlagen zur Ermittlung der Gesamtnote und der Leistungsziffer:

Notenberechnung gültig für alle mit VD-Start vor 01.02.2024
Berechnung für Grundschule
Berechnung für Sekundarstufe I
Berechnung für Sonderpädagogik
Berechnung für musisch-technische Fachlehrkräfte
Berechnung für Fachlehrkräfte für Sonderpädagogik

Notenberechnung gültig für alle mit VD-Start 01.02.2024
Berechnung für Grundschule
Berechnung für Sekundarstufe I
Berechnung für Sonderpädagogik
Berechnung für musisch-technische Fachlehrkräfte
Berechnung für Fachlehrkräfte für Sonderpädagogik


2024 – alle Artikel der letzten Jahre findest du in unserem Archiv


Ein Workshop mit den Rapagogen – (Wir sind) deine Stimme

Mitte April durften wir die Aktiven des Jungen VBE zum ersten gemeinsamen Wochenende in 2024 begrüßen. Mit einer Arbeitsphase starteten wir in das Programm. Gemeinsam konnten wir aktuelle Brochüren und Handreichungen sichten sowie Anregungen für deren Überarbeitung sammeln. Die vielen Denkanstöße zum Layout und den Inhalten werden nun in weiteren Sitzungen Gegenstand der Tagesordnung. Um unser Team zu stärken, leiteten wir in das Highlight des Wochenendes über.

Rap ist die Sprache derer und für jene, die keine Stimme haben. Mit diesem Zitat eröffneten Tobi und Marco von den Mannheimer Rapagogen ihren Workshop am zweiten Tag. Gemeinsam laut und stark. Die beiden organisieren in einem zwölfköpfigen Team mit viel Passion kreative Erlebnisse für Bildungs- und Kultureinrichtungen. Die ausgebildeten Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, Pädagoginnen und -pädagogen sowie Logopädinnen und -päden empfangen ihre Teilnehmenden mit einer kurzen Stand-up Einlage und reflektieren jugendrelevante Themen und eigene Bilder des Raps. Der Junge VBE hatte das engagierte Team eingeladen, um sich bei seinen Aktiven für ihre starke Arbeit zu bedanken – und einen breiten Einblick in diese Art Ausdrucksmöglichkeit von individuellen Lebensrealitäten zu bekommen.

Ziel des Projekts war es, einen eigenen authentischen Imagerap zu schreiben und aufzunehmen. Die Teambuildingmaßnahme wurde von Tobi durch spannende Einblicke in deren Jugendarbeit gespickt und Hinweisen, wie die Konzeption für Schülerinnen und Schüler didaktisch aufbereitet werden kann. Die beiden betonten die Wichtigkeit, Teilnehmende dabei zu unterstützen, auch Nein zum Rappen sagen zu können. Gleichzeitig hebten sie hervor, wie das Selbstwertgefühl bei der eigenen Überwindung stabilisiert werden kann – ein gewinnbringender Balanceakt.

Die in Gruppenarbeit erarbeiteten Verse orientierten sich an vier Themen: Erstens einer Hommage an den Beruf der Lehrkraft, zweitens den Baustellen der schulbezogenen Strukturen und Aufgabenbereiche, drittens der Art und Weise, wie der VBE diese Belange adressiert und viertens den Visionen von besserer Bildung. Die Teilnehmenden waren besonders überrascht, wie sich eigene Hemmungen abgebaut hatten, am Projekt selbst auch rappend teilzunehmen und sehen Rap nun vielmehr als Tool, die Klassengemeinschaft zu stärken. Dies wurde sicher durch die äußerst authentische und wertschätzende Art der beiden Referenten begünstigt. Wir bedanken uns für die inspirierenden Eindrücke und die zielorientierte Zeitgestaltung. Über den QR-Code kommst du zu unserem Ergebnis. Viel Spaß beim Reinhören!

Ein Ausblick auf die kommenden Aktionen des Jungen VBE rundete das Programm ab. Du möchtest in die Arbeit des Jungen VBE reinschnuppern, aktiv mitarbeiten, die Bildungslandschaft positiv zu beeinflussen und Studierende, Referendare und Junglehrkräfte zu unterstützen? Schreibe uns über Instagram @junger_vbe_bw oder mit einer Email an annika.jung@vbe-bw.de.

Text: Eva Strittmatter

Stark an deiner Seite: der Junge VBE tagte beim Junglehrkräfte Wochenende

„Fit für den Vorbereitungsdienst“ – Januar 2024

Der Vorbereitungsdienst ist längst angelaufen und die nächste Vortragsserie an den Pädagogischen Hochschulen zum Übergang vom Studium ins Referendariat steht an. Der Junge VBE blickt dabei auf das jährliche Event Ende Januar „Fit für den Vorbereitungsdienst“ für Lehramtsanwärterinnen und -anwärter (LA) im Parkhotel in Pforzheim zurück. Das Leitungsteam, Michael Herrmann und Eva Maria Strittmatter, führten durch das zweitägige Programm aus vier Referentinnen und Referenten. Den Auftakt bildeten die beiden durch eine kurze Vorstellung der Arbeit des Jungen VBE.

Von Umzugskosten bis zur Ausstattung des heimischen Arbeitszimmers – Was kann man in der Einkommenssteuererklärung absetzen? Axel Nerger, Dipl. Betriebswirt und Steuerberater, führte die Teilnehmenden in das komplexe Feld des Steuerrechts – mit einem Fokus auf Besonderheiten für Lehrkräfte. Neben den klassischen Werbungskosten, wie Reisekosten, Fachliteratur oder Fortbildungskosten, kannte Nerger auch kleine Kniffe, um Steuern ermäßigen zu können: Eine doppelte Haushaltsführung oder ein Schulhund machen sich bemerkbar. Kinderbetreuungskosten fallen beispielsweise unter Sonderausgaben und können bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres angegeben werden. Auch diverse außergewöhnliche Belastungen überraschten die Mehrheit. So können Pflegeaufwendungen, Unterhalt oder Krankheitskosten aufgeführt werden. Mit seiner belebten Art konnte Nerger das sonst eher trockene Thema rüberbringen und antwortete souverän auf die aufkommenden Fragen.

Zwei uns sehr regelmäßig unterstützende Junglehrkräftevertreterinnen, Pia-Alexa Kleiner und Annika Melchien, teilten kostbare „Überlebenstipps“ für den Vorbereitungsdienst. Neben den Anforderungen der Ausbildung wurden mögliche Reflexionspunkte von Unterrichtsbesuchen beleuchtet. Den wohl größten Punkt der Tagesordnung stellte das Classroom Management sowie ein bunter Strauß aus Empfehlungen zu Lehr- und Lernmaterialien dar. Melchien und Kleiner gaben daneben auch ihre eigenen Einschätzungen zu bestimmten Regeln und Ritualen sowie der Kommunikation im Lehrkräftezimmer ab. Zuletzt hatten die Teilnehmenden auch hier die Möglichkeit direkt Fragen zu stellen.

Den Samstagmorgen eröffnete Oliver Hintzen mit neuen Perspektiven in das Spannungsfeld zwischen Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern und Schulleitungen. Gespickt mit kleinen Geschichten aus dem Schulalltag gelang es Hintzen, die Teilnehmenden motivierend abzuholen. Hintzen erläuterte Erwartungen an die LA sowie das Schulleitergutachten und andere Beurteilungen. Dabei pochte er auf die Eigeninitiative und schulisches Engagement. Anhand von Praxisbeispielen erklärte er ferner das Remonstrationsrecht und stellte das Beratungsspektrum und die Unterstützungsmöglichkeiten vor. Mit dieser wertvollen Perspektive im Gepäck, übergab er das Wort an Michael Herrmann.

Herrmann erläuterte den Teilnehmenden den Aufbau und die Struktur des Vorbereitungsdienstes. Dabei ging er auf die Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen für die Anwärterinnen und Anwärter ein und schlug hierzu praktische Handhabungen vor. Mit dem Wissen, dass der Vorbereitungsdienst eine durchaus herausfordernde Zeit ist, gab Herrmann mit dem Zürcher Ressourcenmodell ein Selbstmanagement-Tool zur Hand. Dabei werden eigene Ziele formuliert und Motive identifiziert. Sie wurden letztlich dazu ermutigt, in sich selbst reinzuhören, sich bewusst mit dem eigenen Ressourcenpool auseinanderzusetzen, um mit dieser Hilfe die Zielformulierungen umsetzen zu können.

Mit einem tollen Feedback zum Seminar konnten wir 25 Teilnehmende mit einem euphorisierten Gefühl in den Vorbereitungsdienst entsenden. Auch nächstes Jahr werden wir im Januar 2025 diese Veranstaltung anbieten. Du hast Interesse? Bleib informiert über unser Programm über unseren Instagram-Kanal @junger_vbe_bw oder schreib direkt eine Email an annika.jung@vbe-bw.de.


Mit dem (Jungen) VBE an deiner Seite

Im Januar starteten 127 neue Lehramtsanwärterinnen und – anwärter am Seminar in Karlsruhe für Sekundarstufe 1 in den Vorbereitungsdienst. Natürlich durfte der Junge VBE zum optimalen Start in den zweiten Ausbildungsabschnitt nicht fehlen.

Michael Herrmann (Leitung Junger VBE) und Mira Brühmüller (Junglehrervertreterin) begrüßten die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen und zeigten in ihrer Power Point Präsentation alles Wichtige rund um den Verband Bildung und Erziehung:

  • Welche Gesichter stecken hinter dem Jungen VBE?
  • Was hat der VBE erreicht und was wollen wir gemeinsam noch erreichen?
  • Welche Vorteile bietet die VBE Mitgliedschaft?
  • Warum lohnt es sich (auch aktiv) dabei zu sein?

Am anschließenden Informationsstand konnte man sich mit wichtigen Utensilien für den Schulalltag sowie Seminar- und Praxishelfern eindecken.

Der Junge VBE wünscht allen neuen Schützlingen einen gelungenen Start in den Vorbereitungsdienst und steht gerne für Fragen zur Verfügung.

Ein herzliches Dankeschön geht an Andrea Wieser (Vorsitzende des KV Karlsruhe), die den Jungen VBE bei der Durchführung tatkräftig unterstützte.

Wenn ihr Interesse habt beim Jungen VBE aktiv dabei zu sein oder uns unverbindlich kennen lernen wollt, meldet euch gerne bei: michael.herrmann@vbe-bw.de

Text: Mira Brühmüller