Nordbaden – Meldungen – Archiv

KV Pforzheim

Realschullehrkräfte auf Prüfung Deutsch vorbereitet

Erstmals fand in der Realschule Altensteig eine Fortbildung statt, in der die Referentin Frau Rektorin Sylvia Schleifer-Dürr, Realschule Niefern, ausführlich Ideen und Materialien zum Kompendium für die Deutschprüfung Klasse 10 erläuterte. Mit vielfältigen Methoden wurden Zugänge zum Thema: „Umgangsformen – nur Relikte aus früheren Zeiten?“ aufgezeigt und ausprobiert. So kam es zu einem pädagogisch fachlichen Austausch auf hohem Niveau. Manche Teilnehmerinnen nahmen dafür einen Anfahrtsweg von über 70 Kilometern auf sich. 

Das Thema des Nachmittags – Umgangsformen – passt zielgenau in das VBE Motto der Vertreterversammlung: Werte machen Schule wertvoll. Alle Realschüler im Lande beschäftigen sich bis zur Prüfung im Frühjahr mit Begriffen wie Respekt, Netiquette, Höflichkeit …  und wann was wo warum angesagt ist. Ein starkes Thema, das für ihr Leben und den Einstieg in die Berufswelt eine große Bedeutung hat. 

Ein herzliches Dankeschön sprachen die Kreisvorsitzende Ursula Butscher-Zahn (Pforzheim) und die VBE-Vertreterin Ursula Hils (Kreisvorstand Freudenstadt) der Referentin Frau Schleifer-Dürr (links im Bild) für die professionelle Veranstaltung aus. 


KV Pforzheim

VBE Crashkurs Schul- und Beamtenrecht

Was versteht man unter einem Verwaltungsakt? Wo und wann habe ich Aufsichtspflicht? Wer ist für die einzelnen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen zuständig? Mit vielen schulrechtlichen Fragen und Fallbeispielen wurden die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter aus den GS- und Sek 1- Stufen auf ihre Schulrechtsprüfungen vorbereitet. 

Im Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Pforzheim fand am 19. September der VBE-Crashkurs des KV Pforzheim statt. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Kreisvorsitzende Ursula Butscher-Zahn sowie die beiden Junglehrervertreterinnen Gisela Unmüßig und Stefanie Gerst begrüßen. Der Referent Michael Mercatoris (Schulleiter an der Albert-Schweitzer Realschule Bruchsal) verstand es, anhand einer Power-Point-Präsentation und kurzweiligen Fallbeispielen durch alle Bereiche des Schul- und Beamtenrechts zu führen. In der Pause konnten sich die Kolleginnen und Kollegen mit verschiedenen VBE-Utensilien eindecken. Nach zwei Stunden aktiver Arbeit bedankte sich Ursula Butscher-Zahn mit einem kleinen Präsent bei Michael Mercatoris für sein Engagement. 

Wir wünschen allen Lehramtsanwärter/-innen viel Erfolg bei ihrer bevorstehenden Prüfung!

Stefanie Gerst


VBE – ENERGIE Müsli 

Der Kreisvorstand Pforzheim hat sich für die diesjährige Personalversammlung etwas Besonderes für den Stand einfallen lassen: Das VBEnergie-Müsli. Gutscheine wurden im Vorfeld an den Schulen geschickt und am Eingang verteilt. Die Besucher der Versammlung griffen mit Freude zu und schätzten das frisch zubereitete Dessert sehr. 

Im Kursaal von Bad Liebenzell wurde ein Zeichen gesetzt, dass sich die Menschen im VBE sich für die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen einsetzen und auch wiederverwertbares Geschirr und frische Lebensmittel wählten. 

So konnten alle erleben: VBE – wir setzen uns für Sie ein! 

Ursula Butscher-Zahn, KV-Vorsitzende Pforzheim


Klippert kam und begeisterte

Der VBE Nordbaden freute sich über guten Zuspruch bei der Veranstaltung „Individuell fördern – aber wie? Anregungen zum Umgang mit Heterogenität in der Schule“. Der bekannte Pädagoge und Bildungswissenschaftler Dr. Heinz Klippert motivierte dazu,  die vielgerühmte Formel „Heterogenität ist eine Chance“ im Schulalltag mit Leben zu füllen.

Die geräumige Festhalle in Stutensee war bei der Nachmittagsfortbildung, die der VBE Landesbezirk Nordbaden ausgeschrieben hatte, gut gefüllt. Und die Lehrerinnen und Lehrer, die die unmittelbar an Ihren anstrengenden Schulmorgen anschließende Fortbildung besuchten, erfreuten sich an den fesselnden Darstellungen der Untersuchungsergebnisse von Dr. Klipperts langjähriger Forschungsarbeit zu Unterrichtsdidaktik und –methodik.

Die Landesbezirksvorsitzende Andrea Friedrich, die bei der Veranstaltungseröffnung entsprechend hohe Erwartungshaltungen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern weckte, konnte beim Schlussresümee ein durchweg positives Fazit ziehen.

Über 200 Lehrkräfte aus ganz Nordbaden waren am 14. März 2018 der Einladung des VBE-Landesbezirks gefolgt. 

Dr. Klippert holte die Teilnehmer/innen zuerst von ihrer Klassenzimmersituation ab, die dominiert wird durch zu große Lerngruppen und Klassen, unglaubliche Heterogenität in Leistungsvermögen, Sozial- und Arbeitsverhalten der Einzelnen, durch Inklusion, Migrationsproblematik, Kooperation mit Eltern  und der Überlastung der Lehrerinnen und Lehrer durch administrative Aufgaben, Statistiken, Öffentlichkeitsarbeit, und weiteren Zusatzarbeiten.

In einer solchen Situation bewirken die durch alle Medien geisternden Zauberworte „Individualisierung“, „Differenzierung“ und „Qualitätsverbesserung“ zusammen mit den von der Politik geweckten Hoffnungen, was Lehrkräfte angeblich alles meistern müssen bei den Akteuren ungeheuren Erwartungs- und Erfolgsdruck, die nicht wenige in den Burnout treiben.

Dr. Klippert warnte eindringlich vor programmierter Überforderung und bot praktikable, vor allem alltagstaugliche Lösungen an, um den Schulalltag erfolgreich bewältigen zu können.

Das gemeinhin gelobte Freiarbeitsprinzip und das selbstgesteuerte Lernen, das nach Hattie nicht selten im reinen Leerlauf endet kann nur die Antwort auf Heterogenität sein, wenn die Schülerinnen und Schüler zuvor methodisch fit gemacht wurden. Gefragt sind drei Eckpfeiler des Lernens: konsequente Methodenschulung, Förderung des kooperativen Lernens und Wechsel differenzierter Lernaktivitäten in den Fächern.

Der Referent bedauerte, dass nicht selten Lehrkräfte einzelne Kopiervorlagen aus seinen Büchern nutzen, indem sie z. B. zu einer bestimmten Methode Kindern diese unvermittelt vorlegen. Damit kann keine Basisstrategie ausgeprägt werden. Eine erfolgversprechende Lernstrategie wird nur aufgebaut durch systematisches Durchlaufen bestimmter Phasen von der Inputphase bis zur Reflexionsphase.

Dr. Klippert machte Mut, sich der Heterogenität zu stellen. Man könne sie als Chance begreifen, wenn es gelinge, systematisch an der Ausbildung von Lernmethoden und Lernstrategien zu arbeiten und man die Kinder in die Lage versetzt, im Team miteinander und voneinander zu lernen. Einheitlich durchgeführte Rituale und ein Spiralkonzept sollten immer wiederkehrend den Schülerinnen und Schülern Sicherheit geben und das Kind in seiner Lernautonomie stärken.

In Beispielen erprobter Methoden, immer in Beziehung zu Erkenntnissen der Lernforschung gelang es dem Referenten, einen direkten Praxisbezug herzustellen und die Tagungsteilnehmer/innen für gezielte Arbeit in Gruppen zu motivieren.

Der begeisterte Schlussapplaus zeigte, wie sehr die Teilnehmer/innen von der Fortbildung profitiert hatten. 

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren Andrea Friedrich mit Andreas Baudisch, die in gewohnter Routine die Vorbereitungen gemanagt hatten; auch Mirjam Dapp, Referentin für Fortbildung und Medien von der VBE Landesgeschäftsstelle, die eigens von Stuttgart angereist war.  

Ein Dankeschön hat ebenso der Kreisverband Karlsruhe mit Johannes Ruckenbrod und Anja Born an der Spitze verdient, die mit ihren Helferinnen und Helfern für einen gelungenen Auftritt „unseres“ VBE sorgten. Die bekannt exzellenten Schriften und Materialien des VBE wurden gut angenommen und zeugen jetzt in den Lehrerzimmern von einer lebendigen Verbandsarbeit. 

Joachim Mack


Willkommen am Grundschulseminar Pforzheim

Die jungen Lehreranwärter bekamen zur Begrüßung ein Starterpaket vom VBE Pforzheim überreicht. Gleich an zwei Tagen war Gisela Unmüßig, Ansprechpartnerin für Junge VBE-Mitglieder präsent, um sich vorzustellen, erste Fragen zu beantworten und die Unterrichtsplaner auszugeben. Im April werden die zahlreichen VBE- Mitglieder vom neuen Junglehrerteam zum Bowling eingeladen werden. Mit am Stand halfen Bernhard Müller, Peter Krüger und Ursula Butscher-Zahn.

von rechts: Gisela Unmüßig, Peter Krüger und zwei Lehreranwärterinnen am Stand.

VBE KV PF

von li: Bernhard Müller, Gisela Unmüßig, Ursula Butscher-Zahn


Herzlich willkommen im Kreisverband Pforzheim, Matthias Klug!

Mit einem selbstgekochten Abendessen wurde Matthias Klug in Pforzheim willkommen geheißen. Matthias Klug ist seit September Konrektor am SBBZ Pestalozzi. Die Mitglieder im Kreisvorstand Pforzheim freuen sich sehr über seinen Wechsel und integrierten ihn trotz schwäbisch-badischen Migrationshintergrundes blitzschnell.

v.l. Lena Eger, Matthias Klug, Silke Bredtmann


Im Kursaal von Bad Liebenzell wurden 180 neue Lehrkräfte vereidigt und bei dieser Gelegenheit vom VBE KV Pforzheim mit einer blauen Fächermappe herzlich begrüßt. Als Ansprechpartner standen die Junglehrervertreterinnen Silke Bredtmann und Stefanie Baar sowie Peter Krüger und Ursula Butscher-Zahn zur Verfügung.

v.l. Ursula Butscher-Zahn, Peter Krüger, Stefanie Baar, Silke Bredtmann


Große Freude herrschte beim VBE KV Pforzheim über den Besuch und das Grußwort vom Landesvorsitzenden Gerhard Brand bei der Teilpersonalversammlung für Schulleitungen im Juni in Bad Liebenzell. Trotz hochsommerlichen Temperaturen kamen viele zu dieser Veranstaltung, um Informationen über die brennenden Themen zu hören, ihre Fragen einzubringen und zu diskutieren. Als Dankeschön überreichte die Kreisvorsitzende Ursula Butscher-Zahn Gerhard Brand einen Korb mit Liebenzeller Sprudelsorten.

V. li. n. re: Lena Eger, Alex Maier, Ursula Butscher-Zahn, Gerhard Brand, Peter Krüger

Glücksrad beim VBE-Stand in Bad Liebenzell

Passend zum Nordschwarzwald präsentierte sich der Kreisverband Pforzheim-Calw bei der Personalversammlung mit einem Glücksrad an der Schwarzwaldtanne. Viele wurden dadurch angelockt und drehten am Rad. Egal ob der Pfeil auf einen (blauen) Glücksmoment oder auf Pech zeigte, der VBE hatte für alle neben originellen Spruchkärtchen Trostpflaster und Nervennahrung bereit.

Der Vortrag von Professor Thorsten Bohl, Tübingen zum Thema Unterrichtsqualität und Umgang mit Heterogenität stieß auf großes Interesse und Betroffenheit bei der überwiegend jungen Lehrerschaft im Kursaal in Bad Liebenzell.

Ursula Butscher-Zahn


Besuch von Mensch Luther in Pforzheim

Es war ein besonderes Erlebnis als eine Gruppe des VBE den Sinnenpark Mensch Luther in der Pforzheimer Schlosskirche besuchte. In einer Stunde wird man von einem Knecht oder einer Magd durch die Ausstellung geführt und kann sich in abwechslungsreichen Stationen ein Bild über das Leben Martin Luthers und der Reformation machen. Es gibt viel zu sehen! Tolle Kulissen und lebendige Audioszenen lassen die Besucher in die Zeit der Reformation abtauchen. So wird Geschichte mit allen Sinnen erlebbar.

Die Ausstellung ist sehenswert und geeignet für Kinder ab der 4. Klasse. Bis zum 28.07.2017 ist sie noch in Pforzheim zu erleben; danach (ab 17.09.2017) kann man den Sinnenpark in Karlsruhe genießen.

Lena Eger, stv. Kreisvorsitzende Pforzheim


Einfach Kunst herstellen – wie Jean Dubuffet…

Ehrlich, ich hatte noch nie etwas von diesem französischen Künstler (1901 -1985) und der Kunstrichtung art brut gehört. Dank der Aktionswoche KUNST 2017, die alle 2 Jahre im Kulturhaus Osterfeld zusammen mit vielen Schulen (und dem VBE) durchführt, hat sich das geändert.

Cover Dubuffet

Doris Meyer, Fachoberlehrerin an der Osterfeld-GS und RS, präsentierte ihn den Teilnehmerinnen, zeigte ein ausgewähltes Kunstwerk (siehe Link) und dann ging es los: Mit Frottage oder einer rollenden Kugel, die in Tusche getaucht war, entstanden Linien. Diese wurden mit schwarzer Farbe nachgezeichnet und dabei Köpfe gesucht, die dann mit Augen und Nasen herausgearbeitet wurden. Ausschneiden, eine Collage von vielen Figuren kleben und die Zwischenräume rot und (vbe-)blau füllen.

Fertig ist ein Kunstwerk nach Art von Jean Dubuffet. Die Teilnehmerinnen waren mit Feuereifer dabei und hatten viel Spaß. Ein Nachmittag mit Anregungen für den Unterricht, aber auch für die eigene Lehrergesundheit, wie alle Anwesenden feststellten. Herzlichen Dank an die Referentin für das kreative Schaffen und die Horizonterweiterung!

Ursula Butscher-Zahn, Kreisvorsitzende Pforzheim


Spiele mit Pfiff

Spielen macht Spaß, besonders wenn man die Regeln erklärt bekommt und sofort loslegen kann. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Pforzheimer und Calwer Raum waren begeistert über die Auswahl an neuen und bewährten Spielen, die Frau Renate Wimmer, ehrenamtliche Spieleberaterin, vorstellte. Regelmäßig holt sich die Referentin neue Ideen von den Spielemessen in Essen und in Stuttgart und so sprang der Spiel-Funke sofort über.

Die Palette reichte von Eiermatsch, Spinnengift und Krötenschleim zu Konstruktionsspielen wie La Boca oder Speed cups …

Auch die Kreisvorsitzende Ursula Butscher-Zahn präsentierte Spiele, die in ihrer Schule beliebt sind wie Flix Mix, Light line und Viele Dinge. Diese lassen sich besonders gut in der Grundschule und bei Sprachförderklassen einsetzen z. B. in Übungs- und Freiarbeitsphasen oder in Spielestunden. Viele verschiedene Kompetenzen werden beim Spielen trainiert: Kombinieren, denken, verknüpfen, Regeln einhalten, konstruieren, variieren, verlieren, Spieleleiter sein und natürlich viel Spaß haben.

Die Kreisvorsitzenden Ursula Butscher-Zahn und Lena Eger bedankten sich für die Gastfreundschaft bei der Schulleitung der GMS Althengstett und allen Mitspielern und natürlich bei der Referentin Frau Renate Wimmer.

Haben Sie auch Interesse an einer Spiele-Fortbildung mit Frau Wimmer?

Kontakt über  www.brettspielekreis.de


„Individuell fördern – aber wie? – Anregungen zum Umgang mit Heterogenität in der Klasse –
mit dem Referenten Herrn Dr. Klippert

Walldorf. Die Astoria-Halle voll besetzt. Ganz viele zufriedene und begeisterte Gesichter. Eine großartige Veranstaltung im schönen Nordbaden. Aber sehen Sie selbst. Hier einige Impressionen dieses Tages.

Alle Bilder von Helmut Pfeifer.