Eine seltene Ehre für die Johanniterschule. Am Freitag, den 24. Januar 2025, besuchte Kultusministerin Theresa Schopper die Schule in Heitersheim, um Eindrücke von der Arbeit vor Ort zu sammeln. Begleitet wurde sie vom Schulpräsidenten Thomas Hecht aus dem Regierungspräsidium Freiburg. Ebenfalls anwesend waren die beiden Bürgermeister Christoph Zachow (Stadt Heitersheim) und Patrick Weichert (Gemeinde Münstertal). Zwischen den beiden Gemeinden besteht eine Kooperation im Bereich der Werkrealschule.
Der Schulbesuch begann in der Sekundarstufe, wo Schulleiter Dirk Lederle die Ministerin, den Schulpräsidenten und die weiteren Ehrengäste begrüßte. In seiner einführenden Präsentation gab Dirk Lederle einen Einblick in die Entwicklung der Schule hin zum Schulverbund mit Außenstelle und thematisierte sowohl aktuelle als auch zukünftige Herausforderungen. Ministerin Schopper interessierte sich insbesondere für das pädagogische Konzept der beiden unter einem Dach befindlichen Schularten Realschule und Werkrealschule sowie an deren Zusammenarbeit.
Im Anschluss präsentierte Abteilungsleiterin Eva ter Veen, unterstützt von Lehrerin Annika Bühner und Schülern der Schule, das durch das BORIS-Siegel der IHK ausgezeichnete Konzept zur Berufsorientierung der Johanniterschule. Dieses zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler zusammen mit zahlreichen außerschulischen Partnern aus Industrie und Gewerbe systematisch und praxisnah auf ihre berufliche Zukunft oder weitere Schullaufbahn vorzubereiten.
Unterrichtsbesuch und Diskussionsrunde runden Besuch ab
Der anschließende Rundgang durch die Schule bot einen umfassenden Einblick in die innovativen Projekte und Konzepte der Schule, die sowohl als Referenzschule des Landes Baden-Württemberg als auch als Zukunftsschule im Bereich Digitales ausgezeichnet ist. Diesen Part präsentierte Konrektor Matthias Goldschmidt, ein landesweit anerkannter Experte für den Bereich digitales Lehren und Lernen. Goldschmidt hob besonders die Ansätze zur individuellen Förderung hervor sowie die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in entscheidenden Phasen ihrer Schullaufbahn.
Natürlich durfte auch eine kurze Präsentation des in der Region einzigartigen „Haussystems“ mit schulinternen Wettweberben zur Stärkung der Schulgemeinschaft nicht fehlen, das Abteilungsleiter Fabian Schreiber zusammen mit den Lehrerinnen Franziska Muno und Miriam Gaymann mit einem Augenzwinkern in Richtung Hogwarts vorstellte. Unterstützt wurden sie dabei durch einige Schülerinnen und Schüler. Danach besuchte Ministerin Schopper die beiden internationalen Vorbereitungsklassen, in denen Kinder den Unterricht besuchen, die erst seit kurzem in Deutschland sind. Das Konzept erläuterte Konrektorin Sinja Grießer.
Unter der Moderation von Schulleiter Dirk Lederle endete der Besuch in einem Austausch mit dem Lehrerkollegium, in dem die Ministerin aktuelle bildungspolitische Entwicklungen ausführlich diskutierte.
Die Johanniterschule Heitersheim bedankt sich herzlich bei der Ministerin Schopper für ihren Besuch und die wertschätzenden Worte. Der Tag bot nicht nur die Möglichkeit, die Konzepte der Schule vorzustellen, sondern auch einen offenen Austausch über die Herausforderungen und Chancen im Bildungsbereich zu fördern.






