Der VBE-Landesvorsitzende Gerhard Brand unterstützt den Vorstoß von Ministerin Schopper, die private Handynutzung an Schulen einzuschränken.
Brand wörtlich: „Bisher müssen die Schulen dies individuell regeln, was regelmäßig zu größeren Diskussionen mit der Schüler- und Elternschaft führt. Insofern wäre eine klare und einheitliche Regelung seitens der Kultusverwaltung sehr zu begrüßen. Um den Umgang mit KI und Sozialen Medien zu erlernen, benötigen die Schülerinnen und Schüler natürlich digitale Endgeräte. Der Einsatz dieser Geräte muss jedoch an unterrichtliche Zwecke gebunden sein. Darüber hinaus sieht der VBE aber auch die Eltern in der Pflicht, mit ihren Kindern eine altersgerechte Mediennutzung einzuüben. Die Schulen können nicht alles auffangen, was im Privaten schiefläuft.“
Oliver Hintzen, stellvertretender Landesvorsitzender und Digitalexperte im VBE, ergänzt: „Mediennutzung und Medienbildung sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Mit der Transformation der Medienlandschaft und dem teilweisen Abschaffen der Faktenchecks etwa in den Sozialen Medien werden die Herausforderungen immer größer. Schulen können ihren Teil zu einer gelingenden Medienbildung beitragen, wenn sie mit den dafür notwendigen Ressourcen ausgestattet sind. Fortbildungsangebote am ZSL alleine reichen nicht aus. Die Lehrkräfte benötigen auch die Zeitstunden, um diese besuchen und die Inhalte im Unterricht umsetzen zu können.“
