Der VBE begrüßt den neuen Orientierungsplan für Kitas, kritisiert aber die mangelnde Einbindung der Fachkräfte.
„Der neue Orientierungsplan macht auf den ersten Blick einen alltagstauglichen und praxisnahen Eindruck“, urteilt der VBE-Landesvorsitzende Gerhard Brand. „Die neuen Entwicklungsfelder ‚Ästhetische Bildung‘ und ‚Medienbildung‘ sind aus guten Gründen dazugekommen. Dies zeigt, dass der Orientierungsplan nicht nur weiterentwickelt wurde, sondern dass auch Neues einfließen konnte“, so Brand weiter.
„Mit der Verbindlichkeit des Orientierungsplans zum Kitajahr 2029/2030 hinsichtlich der übergreifenden Ziele und der Bildungs- und Entwicklungsfelder wird endlich auch eine lange Forderung des VBE erfüllt“, sagt die VBE-Landesreferatsleiterin Kita, Susanne Sargk.
Gleichzeitig bedauert der VBE ausdrücklich, dass pädagogische Fachkräfte aus der Praxis in den Überarbeitungsprozess des Orientierungsplans nicht ausreichend eingebunden waren. „Gerade ihre Perspektive wäre für eine gelingende, praxistaugliche Umsetzung von großer Bedeutung gewesen“, betonen Brand und Sargk.
