Laut einem Bericht der Schwäbischen Zeitung weitet sich der Skandal um unbesetzte Lehrerstellen weiter aus. Demnach blieben 2015 bereits 2.478 Stellen, obwohl finanziert, unbesetzt – also rund 1.000 Stellen mehr als in diesem Sommer. 2023 waren dann noch 1.883 Lehrerstellen, obwohl finanziert, unbesetzt.
Der VBE-Landesvorsitzende Gerhard Brand: „Wie sehen schon lange, dass die Schulen unterversorgt sind. Was wir jetzt dringend brauchen, sind Lehrerinnen und Lehrer in den Klassenzimmern und keine Pläne über Personalverteilungen, die sich in der Realität nicht umsetzen lassen. Deshalb fordert der VBE, zunächst die SBBZen und die Grundschulen in den Blick zu nehmen, mittelfristig aber auch die Schulen der Sekundarstufe I nicht aus dem Blick zu verlieren. Laut Prognose der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission werden bis 2040 die Schülerzahlen deutlich höher liegen als zum jetzigen Zeitpunkt, sodass 1.440 Lehrkräfte bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein sind und wir in der Anstrengung, voll ausgebildete Lehrkräfte an die Schulen zu bringen, nicht nachlassen dürfen.“
