Baden-Württemberg ist Schlusslicht bei Kita-Ausgaben. VBE: Wer verändern will, muss investieren!

Nur 8.590 Euro pro Kind gibt Baden-Württemberg durchschnittlich für die Betreuung von unter Sechsjährigen aus – und ist damit laut einer IW-Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik das Schlusslicht unter den deutschen Bundesländern.

„Wer verändern und die Bildung in den Kitas verbessern will, der muss auch investieren!“, kommentiert der VBE-Landesvorsitzende Gerhard Brand.

Walter Beyer, stellvertretender Landesvorsitzender und Kita-Verantwortlicher im VBE BW, betont: „In vielen Kindertagesstätten beobachten wir eine starke Zunahme herausfordernder Verhaltensweisen bei den Kindern. Darauf muss die Landespolitik endlich angemessen reagieren. Vor allem benötigen Kitas mehr Zeit und Personal für die Beziehungsarbeit“.

Der VBE BW fordert deutlich höhere Investitionen, um die Rahmenbedingungen in den Kitas zu verbessern. Die wichtigsten Bereiche, in die sofort investiert werden muss, sind:

  • Eine Krankheitsreserve von 110 %.
  • Einhaltung der wissenschaftlichen Empfehlungen für Personalschlüssel und Betreuungsquoten und keine weitere Aufweichung durch Not- und Erprobungsparagrafen.
  • Verlässliche und am tatsächlichen Bedarf ausgerichtete Leitungszeiten.