VBE-Unterschriftenaktion an den Schulen:

„Keine Stellenstreichungen – Gute Bildung

kostet Geld“

In einer Pressemitteilung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) heißt es, dass der VBE nicht tatenlos zusehen wolle, wie die grün-rote Landesregierung die Schullandschaft völlig umzukrempeln versuche, gleichzeitig aber nicht bereit sei, die dafür notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Unter dem Motto “Gute Bil­dung kostet Geld“ sei jetzt an den Schulen eine Unterschriftenaktion angelaufen, mit der der VBE das zunehmende Grummeln und Rumoren in der Lehrerschaft für die Po­litiker visualisieren wolle.

Mit dieser Unterschriftenaktion artikuliere der VBE den deutlichen Unmut über Bildungs­politiker, die sich zu wenig oder gar nicht für die Schulen im Land stark machten. Weg­brechende Lehrerstellen, weiterhin spürbarer Unterrichtsausfall, Reformen ohne Ende bei mangelhaften Ressourcen und unzureichend fortgebildetem Personal seien nicht vereinbar mit dem Anspruch junger Menschen auf verlässliche und qualitativ hochwertige Bildung durch den Staat.

„Wer die Schulpflicht einfordert, muss entsprechend gute Bildungsangebote garan­tieren und nicht nur die Basisversion anbieten“, heißt es weiter. Bildung sei der wich­tigste Rohstoff in einem Land, das keine Bodenschätze habe. „Nur mit bester Bildung kann unser Land seine Zukunft sichern“, so der VBE.

Der VBE fragt den Ministerpräsidenten:

– „Warum haben Sie 20 Millionen für die Aufblähung Ihrer Ministerien ausgegeben?

–  Was machen Sie mit den Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe in diesem Jahr?

– Im Wahlprogramm der Grünen stand:`Wir wollen die Ganztagesschulen ausbauen. Da­für müssenzusätzliche Stellen geschaffen werden.´ Gilt diese Aussage nicht mehr?“

Der VBE fordert:

– Keine Einschnitte im Bildungsbereich!

– Keinen Abbau von Lehrerstellen!

– Keine zusätzlichen Belastungen für Lehrkräfte!

– Einstellungschancen für junge Lehrkräfte sichern!

– Keine einseitigen Sonderopfer des öffentlichen Dienstes!

Die negativen Konsequenzen aus Schuldenbremse und Fiskalpakt würden in Baden-Würt­temberg zunehmend sichtbarer. „Kein Geld ist immer da“, spöttelt VBE-Chef Gerhard Brand. „Haushaltskonsolidierung und eine bessere Bildungspolitik sind daher nur durch eine Umver­teilung der zur Verfügung stehenden Mittel machbar.“

https://www.vbe-bw.de/wDeutsch/landesbezirke/sb/pdf/2012/Resolution.pdf

4. November 2012

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